JURISTISCHE FACHÜBERSETZUNGEN ENGLISCH POLNISCH RUSSISCH DEUTSCH

DIPL. PHIL. HELENA PIPREK

 

DOLMETSCHEN - PREISE

 

 

                            Lutz Doblies / www.pixelio.de

» DOLMETSCHEN

 

Dolmetschen ist die Form der mündlichen Sprachübertragung aus der Quell- in die Zielsprache und umgekehrt. Dolmetschen setzt hohe kommunikative und Gedächtniskompetenzen und ein jahrelanges Training voraus. Es hat seine Berechtigung, dass das Berufsbild des Dolmetschers zu den anspruchsvollsten Berufsbildern überhaupt gehört. Die Dolmetscherin/der Dolmetscher bereitet sich auf jeden einzelnen Einsatz intensiv vor, studiert vorab Referate und Konferenzunterlagen und trainiert die Fachterminologie, damit Ihre Veranstaltung reibungslos und erfolgreich verläuft. Das Dolmetschen bedient sich verschiedener Techniken, wie Simultan-, Konsekutiv-, Relais-, Flüsterdolmetschen- und Konferenzdolmetschen. Insbesondere das Konsekutivdolmetschen verlangt zudem die Beherrschung von Notizentechniken, um den abschnittsweisen Vortrag für die anschliessende, zeitversetzte Verdolmetschung in die Zielsprache festzuhalten. Optimal ist die Doppelbesetzung mit jeweils einem Muttersprachler für jedes Sprachpaar.

 

» PREISE

 

Dolmetschleistungen werden im Bereich der bundesdeutschen Justiz (Gerichte, Staatsanwaltschaften) und des Inneren (Polizei) im Wesentlichen nach JVEG mit einem Stundensatz von 70,- bis 75,-- EUR netto/Stunde zzgl. gesetzl. gelt. MwSt. vergütet. An-, Abfahrtzeiten und Wartezeiten sind jeweils mitzuvergüten.  

Der Stundensatz wird vielfach auch für einfaches Dolmetschen außerhalb des gerichtlichen und polizeilichen Bereichs herangezogen (Behörden-, Arbeits- oder Begleitdolmetschen). 

Bei Fach- und Konferenzdolmetschen wird je nach Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag von 50 bis 125 % erhoben.

 

AUSZUG AUS DEM JVEG: § 9 HONORAR FÜR LEISTUNGEN DER SACHVERSTÄNDIGEN UND DOLMETSCHER

„(1) Der Sachverständige erhält für jede Stunde ein Honorar        

Honorargruppe  
  EUR netto/Stunde
  1 
65
 2
70
 3
75
 4
80
 5
85
 6
90
       7 (...)
      95 (...)
 
Die Zuordnung der Leistungen zu einer Honorargruppe bestimmt sich entsprechend der Entscheidung über die Heranziehung nach der Anlage 1. Ist die Leistung auf einem Sachgebiet zu erbringen, das in keiner Honorargruppe genannt wird, ist sie unter Berücksichtigung der allgemein für Leistungen dieser Art außergerichtlich und außerbehördlich vereinbarten Stundensätze einer Honorargruppe nach billigem Ermessen zuzuordnen; dies gilt entsprechend, wenn ein medizinisches oder psychologisches Gutachten einen Gegenstand betrifft, der in keiner Honorargruppe genannt wird. Ist die Leistung auf mehreren Sachgebieten zu erbringen oder betrifft das medizinische oder psychologische Gutachten mehrere Gegenstände und sind die Sachgebiete oder Gegenstände verschiedenen Honorargruppen zugeordnet, bemisst sich das Honorar einheitlich für die gesamte erforderliche Zeit nach der höchsten dieser Honorargruppen; jedoch gilt Satz 3 entsprechend, wenn dies mit Rücksicht auf den Schwerpunkt der Leistung zu einem unbilligen Ergebnis führen würde. § 4 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass die Beschwerde auch zulässig ist, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 200 Euro nicht übersteigt. Die Beschwerde ist nur zulässig, solange der Anspruch auf Vergütung noch nicht geltend gemacht worden ist.
 
(2) Beauftragt das Gericht den vorläufigen Insolvenzverwalter, als Sachverständiger zu prüfen, ob ein Eröffnungsgrund vorliegt und welche Aussichten für eine Fortführung des Unternehmens des Schuldners bestehen (§ 22 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 der Insolvenzordnung, auch in Verbindung mit § 22 Absatz 2 der Insolvenzordnung), beträgt das Honorar in diesem Fall abweichend von Absatz 1 für jede Stunde 80 Euro.
 
(3) Das Honorar des Dolmetschers beträgt für jede Stunde 70 Euro und, wenn er ausdrücklich für simultanes Dolmetschen herangezogen worden ist, 75 Euro; maßgebend ist ausschließlich die bei der Heranziehung im Voraus mitgeteilte Art des Dolmetschens. Ein ausschließlich als Dolmetscher Tätiger erhält eine Ausfallentschädigung, soweit er durch die Aufhebung eines Termins, zu dem er geladen war und dessen Aufhebung nicht durch einen in seiner Person liegenden Grund veranlasst war, einen Einkommensverlust erlitten hat und ihm die Aufhebung erst am Terminstag oder an einem der beiden vorhergehenden Tage mitgeteilt worden ist. Die Ausfallentschädigung wird bis zu einem Betrag gewährt, der dem Honorar für zwei Stunden entspricht."
   
 

 
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